Wo steht deine Kundin und wie willst du ihr helfen?

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Das hier ist eine Podcastfolge, die dir helfen soll, deine Positionierung zu überprüfen und dein Angebot besser auf deine Kundin abzustimmen. Wir schauen uns an, welchen Prozess deine Kundin durchläuft (Stichwort Kundenreise) und an welcher Stelle du ihr mit deinen Angeboten am besten helfen kannst – und willst!

Das kannst du zum Beispiel dazu nutzen, deine Kommunikation noch genauer auszurichten, dir selbst klar zu machen, auf welchem Teil des Wegs du deine Kundin begleiten willst (und wo du ggf. andere Expert*innen empfiehlst) und ob du vielleicht noch andere, zusätzliche oder veränderte Angebote brauchst, die deine Kundin an einer anderen Stelle unterstützen.

Von Gipfel zu Gipfel

Ganz egal, ob es darum geht, eine Geschäftsidee umzusetzen oder ob deine Kundinnen ein anderes Ziel erreichen wollen, bei dessen Erreichung du sie unterstützt: ich stelle mir diesen Prozess, diese Reise, immer als einen Weg von Gipfel zu Gipfel vor.

Der erste Gipfel: Das Ziel vor Augen

Ganz zu Beginn sitzt deine Kundin auf einem Berggipfel und sieht in der Ferne einen zweiten, tollen, hohen Berg auf dessen Gipfel gerade die Sonne fällt oder der vielleich auch noch diffus in den Wolken hängt, auf jeden Fall will sie da unbedingt hin.

Den Berg runterrennen: Am Anfang geht alles leicht

Sie macht sich auf den Weg und der führt sie erstmal runter von ihrem Weg. Und jede*r von uns, die mal – als Kind – einen Hügel runtergerannt ist, weiß: das kann richtig schnell gehen, muss aufpassen, nicht zu stolpern und unten tun einem meistens die Knie weh. Vor allem aber ist man auf diesem Weg kaum zu stoppen.

Schwierig wirds unten im Tal

Unten im Tal angekommen, findet sich deine Kundin in einem ziemlich dicht bewachsenen, dunklen Wald wieder. Viele Bäume, viele Wege und von hier unten aus ist der ersehnte Berggipfel nicht mehr zu sehen. Die Knie tun vom schnellen Rennen auch ziemlich weh und Schritt für Schritt verebbt die Anfangseuphorie, die nach und nach Zweifeln Platz macht: Welchen Weg soll ich gehen? Wo ist nochmal der Gipfel? Schaffe ich das überhaupt? Lohnt sich das? Was, wenn ich all die Mühen auf mich nehme und der Gipfel ist gar nicht so schön?

An dieser Stelle gibt es mehrere Möglichkeiten: ein paar geben an der Stelle auf, entscheiden, dass der ersehnte Gipfel den Weg nicht wert ist – eine legitime Option.

Ein paar schlagen sich hier alleine durch: Survivalmäßig probieren sie Weg um Weg, besteigen auch mal den falschen Berg, drehen wieder um und kämpfen sich durch. Am Ende kennen sie Wald und Berge wie ihre eigene Westentasche.

Andere brauchen an der Stelle sowas wie Kartenmaterial – sagen wir, eine Wanderapp. Mithilfe dieser Informationen meistern sie den Weg selbst.

Wieder andere schließen sich einer Wandergruppe an oder entscheiden sich dafür, einen erfahrenen Wanderführer anzuheuern, der die Wege und Berge richtig gut kennt. Der checkt mit ihnen gemeinsam die Ausrüstung, legt Etappenziele fest, tüftelt Routen aus und geht ein Stück oder auch den ganzen Weg mit ihnen gemeinsam.

Und dann gibt es da noch die, die sich einen Helikopter chartern und sich auf den Gipfel fliegen lassen.

Wanderkarten, Bergführer oder Helikopter?

Und jetzt musst du entscheiden: wo stehen die Kund*innen, mit denen du am liebsten arbeitest?

Oder anders: was bietest du an? Wanderkarten (oder –apps), geführte Bergtouren für Gruppen oder Einzelpersonen? Oder bist du Hubschrauberpilot?

Die Frage zielt vor allem darauf ab, dass du aus zwei Richtungen auf die Situation blickst:

  1. Was willst du deiner Kundin anbieten?
  2. In welchem Stadium ihres Wegs hat dein Angebot am meisten Mehrwert für deine Kundin?

Denn vielleicht hast du diesen oder einen ähnlichen Prozess auch schon durchgemacht. Von Person zu Person und auch von Ziel zu Ziel ist es ganz unterschiedlich, an welcher Stelle Menschen deine Unterstützung brauchen.

Fazit

Überleg dir:

  • welche Angebote du machen willst
  • wo deine Kund*innen stehen, wenn deine Angebote für sie am wertvollsten sind
  • an welchen Stellen du deinen Kund*innen an andere Kolleg*innen weiterempfiehlst, weil die gerade besser weiterhelfen können als du

 

Wenn du Fragen hast oder Anmerkungen oder eine Geschichte teilen willst, dann schreib mir gern – oder schicke eine Sprachnachricht – an sarah@mehrgutezeit.de

 

Links

Hier geht’s zur angesprochenen Podcastfolge zum Thema „Website“

Sichtbarkeit Teil 1: Warum ist sichtbar werden so schwer?

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Warum ist Sichtbarkeit so schwer?

„Sichtbarkeit ist schwierig.“

„Sichtbar werden und sichtbar sein ist anstrengend.“

„Das Arbeiten mit KundInnen oder das Erstellen von Kursen, die Beratung, das alles ist super, aber sobald es darum geht, mich sichtbar zu machen und mich zu verkaufen, dann wird es blöd.“

Oder auch:

„Ich wünschte, ich müsste gar nicht sichtbar sein und trotzdem kämen Kunden zu mir.“

Hast du das schonmal gedacht oder gesagt?

In dieser Folge geht es darum, das Thema Sichtbarkeit und vor allem das, was (stimmiger) Sichtbarkeit häufig im Weg steht, von ein paar Seiten zu beleuchten und dir ein paar Impulse zu geben, die dich der Sichtbarkeit näher bringen, die zu dir passt.

„Sichtbarkeit Teil 1: Warum ist sichtbar werden so schwer?“ weiterlesen

Darf Arbeit Spaß machen?

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Heute beantworte ich die Frage einer Lieblingshörerin, die sich selbstständig gemacht hat und eigentlicht liebt was sie tut. Aber dann gibt es da eben doch die Tage und Erlebnisse, die echt keinen Spaß machen, die stressen und nicht schön sind.

Was dazu führt und was wir dagegen machen können, darum geht es in dieser Folge.

„Darf Arbeit Spaß machen?“ weiterlesen

Heute habe ich nichts erreicht

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Heute fühle ich mich wie eine Versagerin. Ich hatte so viel zu tun und habe nichts gemacht. Gar nichts. Ich lag nur auf dem Sofa und hab eine Serie nach der anderen geschaut.

„Heute habe ich nichts erreicht“ weiterlesen

Was brauchst du wirklich?

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Hast du schonmal ein Ziel erreicht, auf das du lange hingefiebert hast und warst dann enttäuscht, weil es sich überhaupt nicht so toll angefühlt hat, wie du dachtest?

„Was brauchst du wirklich?“ weiterlesen

Preisgestaltung und Produktpalette

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Preisgestaltung und Produktpalette – oder warum du dich mit einem Sternekoch vergleichen solltest

Damit dein Unternehmen wachsen kann, brauchst du früher oder später Angebote, die unabhängig von deiner Zeit funktionieren – aber bitte immer noch deine unvergleichliche Handschrift tragen.

Welchen Preis du für welches deiner Angebote festlegst, kommt darauf an, wie viel Zeit du pro Person/Kunde investierst und wie viel Zeit und Arbeit du deinem Kunden abnimmst. „Preisgestaltung und Produktpalette“ weiterlesen

Website: wann du eine brauchst und was sie können muss

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Website – wann und wie du eine Internetseite erstellen (lassen) solltest

Deine eigene Website ist dein Zuhause und sollte der Ort sein, an dem dein (zukünftiger) Kunde alles über dich und deine Angebote erfährt. Aber brauchst du wirklich eine Website bevor du mit deinem ersten Kunden arbeitest? Und was sollte auf der ersten Website stehen? „Website: wann du eine brauchst und was sie können muss“ weiterlesen

Was ist deine Wahrheit?

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Was ist deine Wahrheit? Was erzählst du dir selbst und anderen über dich?

„Was ist deine Wahrheit?“ weiterlesen

Freiheit, die dumme Kuh – stressfreie Zeiteinteilung für mehr gute Zeit

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“Freiheit, die blöde Kuh!” – oder: meine 4 Tipps zur Selbstorganisation:

Wie du deine Zeit besser strukturierst, mehr geschafft kriegst und trotzdem frei bleibst

So hatten wir nicht gewettet! Bei meinem Start in die Selbstständigkeit dachte ich: “Endlich frei, endlich arbeiten, wann und wo ich will. Aufstehen wann ich will oder gleich vom Bett aus arbeiten. Den ganzen Tag im Schlafanzug auf dem Sofa.”

Aber diese viele Freiheit kann auch zum Druck werden, nämlich dann, wenn Arbeit und Freizeit so miteinander verschmelzen, dass die Arbeit nie aufhört und die fehlende Struktur sich eher wie Chaos als wie die große Freiheit anfühlt. Ich hab gefühlt nichts mehr geschafft, die Zeit ist nur so dahingerannt und ich war völlig überfordert von all meinen Todos. Mit Leichtigkeit und Freiheit, hatte das so gar nichts mehr zu tun.

Ich hab lange getüftelt und weiß inzwischen, was ich brauche. Heute teile ich deshalb ein paar meiner Tricks um wieder etwas Struktur in den (Arbeits)alltag holen ohne die Freiheit ganz über Bord zu werfen.

„Freiheit, die dumme Kuh – stressfreie Zeiteinteilung für mehr gute Zeit“ weiterlesen

Was ich den ganzen Tag so mache

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Manchmal hab ich das Gefühl, dass mein Tag zu wenige Stunden hat für all die Aufgaben, die ich zu erledigen habe.

Dann wird es Zeit, einen Schritt zurückzugehen und mir mal genau anzuschauen, womit ich meinen Tag gerade so fülle, womit ich ihn eigentlich füllen will und wie ich den aktuellen Ist-Zustand näher an meine Wunschvorstellung bringe.

Und heute zeig ich dir wie, nämlich mit dem Kuchenvergleich.

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